|
Jetzt auf druckhandwerk.de kostenlos registrieren!Als registrierter Nutzer können Sie auf Druckhandwerk.de wesentlich mehr Funktionen nutzen als ein normaler Besucher, wie zum Beispiel unser für Privatpersonen kostenloses Kleinanzeigenportal rund um den traditionellen Buchdruck. Außerdem können Sie mit einem eigenen Account selbst Museen und Sammlungen sowie Veranstaltungen in unsere Datenbank einpflegen, und das ebenfalls völlig kostenfrei. Kostenlos und völlig unverbindlich registrieren für unser Portal können Sie sich ab sofort hier.
|
Gott grüß die Kunst!
Diese Plattform befindet sich erst im Aufbau und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die mehr als 550 Jahre währende Geschichte des Druckhandwerks aufzubereiten. Ein ehrgeiziges Ziel, das das lediglich vom Enthusiasmus und der Liebe zur schwarzen Kunst getriebene, relativ kleine Team unmöglich alleine erreichen kann. Deshalb brauchen wir Ihre Hilfe: Bitte unterstützen Sie uns mit Texten und Fotos, aber auch Geschichten aus dem Arbeitsalltag der Druckereien und Setzereien von einst. Jedes Dokument - auch wenn es nur das Schriftmusterbuch einer kleinen Druckerei ist - kann für uns wertvoll sein. Wenn auch Sie inhaltlich zu dieser Plattform etwas beisteuern wollen oder können, dann wäre es nett, wenn Sie uns entweder per Email oder telefonisch (0177/4445151) kontaktieren würden.
|
Die Renaissance der "Schwarzen Kunst"
Drei Erfindungen haben die Welt nachhaltig verändert: Die des Schießpulvers, des Kompass und des Buchdrucks. Vor mehr als 550 Jahren erfand der Mainzer Johannes Gutenberg den Buchdruck mit handgegossenen, beweglichen Lettern. Und legte damit den Grundstock für unsere moderne Informationsgesellschaft. Denn erst durch Gutenbergs Erfindung war die massenweise Verbreitung von Schriften überhaupt denkbar und möglich geworden. Ohne Gutenberg würde heute niemand Martin Luther kennen. Und ohne die bahnbrechende Erfindung des Buchdrucks wäre auch die digitale Revolution der letzten Jahrzehnte ausgeblieben.
Über Jahrhunderte hinweg wurden Druckschriften nach dem von Gutenberg entwickelten Verfahren hergestellt. Zunächst im Hand- und später dann im Maschinensatz. Beide Verfahren waren vergleichsweise aufwändig, mussten doch einzelne Bleibuchstaben aneinandergereiht werden. Mit der Einführung des Photosatzes schien es so, als ob die über mehr als fünf Jahrhunderte weiter entwickelte "Schwarze Kunst" und die mit ihr verbundenen Berufsstände ein für allemal aussterben würden. Zuhauf landeten die ausgedienten Druckmaschinen auf dem Schrott, die alten Bleischriften wurden von vielen Druckereien tonnenweise zum Einschmelzen an Altmetallhändler verhökert.
Zur Zeit erlebt die "Schwarze Kunst" weltweit eine Renaissance. Ob handbedrucktes Büttenpapier oder hochwertige Akzidenzien - immer mehr Menschen schätzen die Kunst und handwerklichen Fertigkeiten der Bleisetzer und Drucker von einst. Viele Betriebe, Liebhaber und Sammler haben sich inzwischen dieses Themas angenommen, so dass die Buchdruckerkunst heute trotz und gerade wegen des Digitalzeitalters erneut aufblüht.
Wer sich heute des Themas Buchdruck, sei es als Konsument oder Produzent, annimmt, hat es nicht leicht. Welche Druckereien produzieren noch nach althergebrachten Verfahren? Wo kann man den Hand- oder Maschinensatz noch live erleben? Wie funktioniert ein Heidelberger Tiegel? Welches Öl wird für die Zentralschmierung benötigt? Wer liefert Bleisatzschriften oder Verbrauchsmaterialien wie Buchdruckfarben oder Kolumnenschnüre? Über wen kann ich @- oder €-Zeichen für meine vorhandenen Schriften beziehen? Wer kann mir bei handwerklichen Fragen helfen? Ich habe eine Bleischrift erhalten, um welche handelt es sich? Welche Museen und Sammlungen gibt es?
Wer bisher Antworten suchte, musste zum Teil viel Zeit aufwenden. Mit der Internetplattform Druckhandwerk.de soll nun endlich eine zentrale Informationsplattform und Anlaufstelle für alle Freunde des traditionellen Buchdrucks geschaffen werden. Gleichzeitig soll versucht werden, nach und nach das geballte Wissen aus mehr als 550 Jahren "Schwarze Kunst" hier zu sammeln und für die Nachwelt zu konservieren. Und unser Forum soll Sammlern, Fachleuten und Freunden der "Schwarzen Kunst" als Treffpunkt für den gedanklichen Austausch dienen.
|
|
|
|
Folgen Sie uns auf Twitter
|
|
|