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Freitag, den 24. Dezember 2010 um 20:46 Uhr |
Stiftung Deutsches Zeitungsmuseum zieht um
Stiftungsrat und Vorstand der „Stiftung Deutsches Zeitungsmuseum im Gutenberg-Museum Mainz“ haben in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig beschlossen, den Sitz der Stiftung von Mainz nach Augsburg zu verlagern. Der Wechsel wird, nachdem die Stiftungsaufsichten in Rheinland-Pfalz (ADD Trier) und Bayern (Bezirksregierung Schwaben) zwischenzeitlich zugestimmt haben, zu Beginn des kommenden Jahres vollzogen.
Vorrangiges Ziel der Stiftung ist es nach wie vor, ein Deutsches Zeitungsmuseum von nationaler Bedeutung einzurichten. Der Zusatz „Gutenberg-Museum“ wird künftig aus dem Stiftungsnamen gestrichen.
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Samstag, den 18. Dezember 2010 um 14:33 Uhr |
Papier hat viele Seiten
Die sieben Grundstoffe der Papierherstellung.
Wir beschreiben, bemalen, zerreißen und zerknüllen es. Wir packen Geschenke darin ein und putzen uns die Nase damit. Vom Teebeutel über den Fahrschein bis zur Gute-Nacht-Geschichte: Papier ist aus unserem Leben nicht wegzudenken. Wie aber wird Papier hergestellt? Und was macht es für uns auch in Zeiten der elektronischen Kommunikation so unersetzlich?
Unter dem Titel „Papier hat viele Seiten“ widmet sich das Museum für Kommunikation Berlin vom 14. Dezember 2010 bis zum 13. März 2011 dem vielseitigen Werkstoff. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zeitungsmuseum (Wadgassen) entstanden ist, nimmt ihre Gäste mit auf eine Reise durch die Welt des Papiers. Von A wie „Altpapier“ bis Z wie „Zeitung“ präsentiert sie Wissenswertes wie Überraschendes über die Herstellung und Verwendung des Alleskönners. Was ist die „Imprimatur“? Kann man aus Telefonbüchern Sandalen herstellen? Was hat „CC“ beim E-Mail Versand mit Kohlepapier zu tun? Zahlreiche Objekte, darunter auch ein rund 200 Meter langer Fanbrief, führen den Besucherinnen und Besuchern vor Augen, wie vielseitig und zugleich unverzichtbar Papier für uns ist. Dass Papier unser Leben auch in künstlerischer Hinsicht bereichern kann, zeigen Origamifiguren, Pop-up-Bücher oder eine mit Telefonbüchern nachgebildete Großstadt.
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Mittwoch, den 08. Dezember 2010 um 22:11 Uhr |
Arbeiten des Buchkünstlers Otto Rohse
Otto Rohse gilt als einer der wichtigsten Vertreter der modernen Buchkunst. Von 2008 bis 2010 konnte das Gutenberg-Museum das etwa 1 000 Werke umfassende Archiv des 1925 geborenen Grafikers und Buchkünstlers erwerben. Darunter Kupferstiche, Holzstiche, Pressendrucke, Briefmarkenentwürfe und Exlibris. Unter dem Titel „Otto Rohse - das Werkarchiv. Kupferstiche, Holzstiche, Pressendrucke“ zeigt das Museum derzeit einen Querschnitt aus dem Lebenswerk des Künstlers.
Auch wenn viele Menschen den Namen Otto Rohse nicht kennen, seine Werke sind ihnen dennoch präsent: In Form von Briefmarken der Reihe „Bauwerke aus zwölf Jahrhunderten“, die in den sechziger und siebziger Jahren zu den Standard-Postwertzeichen der Deutschen Bundespost zählten. Keine andere Briefmarke zuvor und danach wurde so lange offiziell ausgegeben. Und die Marken gerieten seinerzeit zum Politikum im sogenannten Postkrieg: Einzelmotive mit historischen Gebäuden aus der ehemaligen DDR, UdSSR und Polen, wurden von den seinerzeitigen Ostblockstaaten nicht anerkannt, Ortsbezeichnungen auf den Marken wurden entweder geschwärzt oder die Briefe erst gar nicht zugestellt. Schwerpunkt in Rohses Werk und somit auch der Ausstellung bilden jedoch die Pressendrucke des Buchkünstlers.
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Montag, den 06. Dezember 2010 um 19:00 Uhr |
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Der Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig wird im Jahr 2011 an den deutschen Grafiker und Buchillustrator Karl-Georg Hirsch vergeben. Das teilte jetzt das Kuratorium unter Leitung von Kulturbürgermeister Michael Faber mit.
Der Gutenberg-Preis wird Karl-Georg Hirsch vom Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung am 24. Juni 2011 in der Deutschen Nationalbibliothek verliehen. Die Juroren würdigten somit das Werk Karl-Georg Hirschs als bedeutenden Beitrag zur internationalen Bildkunst im letzten Drittel des 20. und im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.
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Samstag, den 04. Dezember 2010 um 10:01 Uhr |
Der Gutenberg-Winter in Eltville
Am 17. Januar 1465 hat Kurfürst Adolph II. von Nassau in der Kurfürstlichen Burg zu Eltville eine Urkunde unterzeichnet, die Johannes Gutenberg, den genialen Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, in den Stand eines Hofedelmannes erhob. Am Jahrestag dieses besonderen Ereignisses beginnt in Eltville jedes Jahr der Gutenberg-Winter: Eine zweiwöchige Kulturreihe mit Veranstaltungen rund um Literatur, Medien und die “schwarze Kunst”.
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Freitag, den 16. April 2010 um 00:21 Uhr |
1. Thüringer Drucker-Treffen
Beim 1. Thüringer Drucker-Treffen im Heinse-Haus Langenwiese vermitteln Künstler und Drucker am Samstag, 8. Mai, mit ihren mobilen Pressen Einblicke in verschiedene - zum Teil Jahrhunderte alte - Drucktechniken.
Das Repertoire reicht vom traditionellen Buchdruck mit beweglichen Bleilettern auf einer nachgebauten Gutenbergpresse und dem Boston-Tiegel über den jap. Holzschnitt sowie den Linolschnitt bis hin zu Lithografien und Radierungen, die von der Kupferplatte im Tiefdruckverfahren reproduziert werden.
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Dienstag, den 16. März 2010 um 05:14 Uhr |
"Gutenberg" auf der Buchmesse
Mainz. Am Donnerstag, 18. März 2010, fällt der Startschuss für die Leipziger Buchmesse - und das Mainzer Gutenberg-Museum ist wieder dabei. Vielen gilt die Messe als die lebendigste und innovativste Buchshow Europas. Bis zum 21. März werden bei mehr als 2000 Ausstellern aus 38 Ländern wieder weit über 150000 Besucher erwartet. Verbunden ist die Buchmesse mit Europas größtem Lesefest, zu dem 1500 internationale Autoren in der Stadt erwartet werden.
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