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Samstag, den 09. Januar 2010 um 09:09 Uhr |
Gutenberg kontra GatesDas gedruckte Wort rangiert beim Verbraucher nach wie vor ganz ganz weit oben, und das, obwohl immer mehr E-Book-Reader auf den Markt kommen.
| | Bisher ein Flop: E-Books. |
Das Interesse von Zeitungen und Online-Diensten ist groß. Anders bei den E-Books selbst. Die Umsätze sind schwindend gering und die Auswahl ist mehr als überschaubar. So bietet zum Beispiel der Ravensburger Buchverlag gerade mal 15 Bücher seines 1500 Bücher starken Repertoires als E-Books an. Selbst im Heimatland der E-Books und Reader, den USA, werden noch 98% der Umsätze mit konventionellen, gedruckten Büchern gemacht.
Trotz des mäßigen Erfolgs rüsten Verlage auf. Zum einen, weil sie fürchten, den Anschluss zu verpassen und zum Anderen, weil sie bei Erfolg eine Menge Geld sparen würden. Es gäbe keine Produktionskosten für Bücher mehr. |