Smooth Gallery

Newsletter

*

*

(*) Pflichtfelder

Druckhandwerk - ein Stück wertvolles Kulturgut

florpostDie Drucktechnik hat sich mit rasantem Tempo verändert. Über Jahrhunderte hinweg war Drucken reine Handarbeit, musste in mühevoller Kleinarbeit ein Bleibuchstabe an den anderen gereiht und an der Druckmaschine jeder Bogen manuell zugeführt werden. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Arbeitsalltag sowohl in der Druckvorstufe als auch in den Druckereien grundlegend verändert. Kaum eine andere Berufsgruppe war durch den technologischen Fortschritt solch einem radikalen Wandel unterworfen wie das grafische Gewerbe.

 

Hatte sich seit Gutenberg gut 450 Jahre lang an den Grundprinzipien des Buchdruckes bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein kaum etwas verändert, setzte in den darauffolgenden Jahrzehnten eine immer rasantere Entwicklung ein, in deren Folge alte Berufsbilder für immer verschwinden und neue – von denen es einige, wie zum Beispiel den des Metteurs, auch heute schon nicht mehr gibt – entstehen sollten.

 

Aufgabe dieses Internetportals ist es nicht, mit romantisch-verklärtem Blick auf die vermeintlich guten, alten Zeiten der „Schwarzen Kunst“ zurück zu blicken oder gar ein virtuelles Bollwerk gegen den Fortschritt zu errichten. Die Intention besteht vielmehr darin, Einblicke in ein Handwerk mit jahrhundertelanger Tradition zu bieten, durch das der Weg ins modernes Kommunikationszeitalter erst geebnet wurde. Mit dieser Internetseite soll die Erinnerung an die „Jünger“ der Schwarzen Kunst, ihre Arbeitswirklichkeit, ihre Techniken und Materialien, ihre Maschinen und nicht zuletzt auch an ihre eigene Sprache wachgehalten werden.

 

Gleichzeitig wollen wir jedoch auch systematisch die technische Entwicklung vom ehemaligen Druckgewerbe hin zur modernen Industriefertigung von Printprodukten im 21. Jahrhundert exemplarisch darstellen.

 

Unter diesem Menüpunkt finden Sie jede Menge Wissenswertes rund um die Bereiche Satz- und Drucktechnik in den vergangenen Jahrzehnten und -hunderten. Bei den Artikeln kommt es uns nicht in erster Linie auf  Quantität und sofortige lückenlose Dokumentation der Druckgeschichte an, sondern der Akzent liegt eindeutig auf der soliden und gründlichen  journalistischen Aufbereitung der jeweiligen Einzelthemen. Außerdem versuchen wir, einen engen Zusammenhang zur Zeitgeschichte herzustellen.