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Events
Veranstaltung
- Titel:
- Ausstellung Schwarze Kunst
- Wann:
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21.05.2010 - 03.09.2010
- Wo:
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Galerie Albstadt -
Albstadt
- Kategorie:
-
Drucktechnik
Beschreibung
Geheimnis, Faszination und Sinnlichkeit einer Drucktechnik
Das schönste Schwarz der Welt suchten und fanden viele Künstler bis in unsere Zeit in einer Tiefdrucktechnik, die 1643 in Mainz von dem adeligen Soldaten und Laienkünstler Ludwig von Siegen erfunden wurde. Als „Schwarze Kunst“ ging dieses innovative Druckverfahren zuerst in die Kunstgeschichte ein, später auch als „mezzotinto“, „manière noire“ oder „Schabkunst“ bezeichnet.
Ohne Ätzverfahren können hier wunderbar samtige Schwarztöne und malerische Halbtonwerte gedruckt werden. Der Kupferstich, bis dahin das verbreitetste Verfahren zur Reproduktion von Gemälden, beruhte ausschließlich auf der Linie; Flächen mussten schraffiert werden. Die im Landesmuseum und im Gutenberg-Museum Mainz erarbeitete Ausstellung zeigt erstmalig die technische und künstlerische Entwicklung eines damals innovativen Druckverfahrens von den Anfängen bis in die Gegenwart. In einer einzigartigen Zusammenstellung werden kostbare, bisher kaum gezeigte Werke aus alten Kupferstichsammlungen im Schloss Aschaffenburg, den Kupferstichkabinetten Berlin, Coburg, Darmstadt, Karlsruhe und dem Städel Museum Frankfurt in Albstadt ergänzt durch zeitgenössische Werke aus dem Besitz der Künstler und dem graphischen Bestand der Galerie Albstadt, Blätter von Martina AltSchäfer, Alexander Arundell, Udo Claaßen, Wolfgang Gäfgen, Johannes Grützke, Alfred Hrdlicka, Peter Nagel und Bernd Schäfer. Nach dieser einzigen süddeutschen Ausstellungsstation werden die seltenen, teils einmaligen Blätter wieder für lange Zeit im Dunkel ihrer Graphikschränke verschwinden.
Veranstaltungsort

- Veranstaltungsort:
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Galerie Albstadt
- Straße:
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Gartenstraße 43
- PLZ:
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72458
- Stadt:
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Albstadt
- Land:
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Beschreibung
Bedeutende kommunale Sammlung
Die 1975 gegründete Galerie Albstadt hat sich zu einer der bedeutendsten kommunalen Sammlungen in Baden-Württemberg entwickelt. Dies ist vor allem dem Engagement privater Sammler und Stifter zu verdanken.
Hierbei ist zuerst die Sammlung Walther Groz zu nennen, durch die rund 5.000 Zeichnungen und Druckgraphiken in den Besitz der Galerie gelangt sind. Dank der Unterstützung durch weitere Sammler wie dem Ehepaar Brucker und dem Ehepaar Hartmann sowie durch eine gezielte Ankaufspolitik seitens der Stadt umfasst die Sammlung der Galerie Albstadt zum heutigen Zeitpunkt rund 20.000 Arbeiten auf Papier und etwa 250 Gemälde.
Ein besonderer Stellenwert kommt den rund 450 Werken von Otto Dix (1891-1969) zu, dem größten Bestand mit Arbeiten auf Papier von Dix weltweit. Daneben sind es Blätter expressionistischer Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Beckmann, die im Zentrum der Sammlung stehen. Der große Anteil Dresdner Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute ist eine weitere Besonderheit der Albstädter Sammlung. Eine ganze Reihe von Künstlern ist durch umfangreiche Konvolute (zum Teil Stiftungen der Künstler) vertreten, darunter Karl Caspar, Wolfgang Gäfgen, Ludwig von Hofmann, Felix Hollenberg, Jürgen Palmtag, Karl Rössing, Max Uhlig und Detlef Willan Weitere Schwerpunkte bilden Werke von Karl Caspar und Maria Caspar-Filser sowie eine Spezialsammlung zum Landschaftsbild der Schwäbischen Alb mit Gemälden, graphischen und plastischen Werken vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Der Gemäldebestand wird dominiert vom Werk des in Ebingen geborenen Malers Christian Landenberger (1862-1927), der um 1900 als einer der führenden Freilichtmaler Deutschlands galt.
Öffnungszeiten: di - fr 11 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr, sa, so, feiertags 11 – 17 Uhr durchgehend 24., 25. und 31. Dezember geschlossen
Eintritt: Große Sonderausstellungen: 4,50 EUR, ermäßigt 2,50,– EUR Jahresdauerkarte für alle Städtischen Museen in Albstadt (gültig 1 Jahr ab Lösungsdatum): 10, – EUR (Einzelkarte), 15,– EUR (Familienkarte)
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